Destination  Organisation 

07.04.2025
uservon Lena Helleisz
MA Lena Helleisz

Lena Helleisz, MA

Beraterin

Stuttgart, Deutschland

lena.helleisz@kohl-partner.eu+49 7171 94 770 11Zum Autor

Strategische Umsetzungsplanung für DMOs

Die Menge an Aufgaben, die DMOs inzwischen übernehmen, ist enorm – Produktentwicklung, Stakeholdermanagement, Gästeberatung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Lebensraummanagement – und Marketing war da auch noch. Oft geht der Überblick im Alltag verloren, welche Themen und Projekte Priorität haben und auch für einen strategischen Mehrwert angegangen werden sollten.

Umsetzungsplan

Für mehr Struktur und eine klare Planung ist es notwendig, sich regelmäßig Zeit zu nehmen und sich gemeinsam Gedanken über die weitere Entwicklung zu machen. Eine Möglichkeit, die sich in der Praxis bereits bewährt hat, sind regelmäßige Workshops zur Erstellung von Umsetzungsplänen – meist mit einem Zeithorizont von drei Jahren.
In gemeinsamen Workshops setzt sich das gesamte DMO-Team zusammen, um alle Aufgaben und Projekte zu sammeln – sowohl laufende als auch geplante. Oft zusammengetragen aus Konzepten, die im Laufe der Jahre zwar geschrieben, aber dann auch schnell wieder in der Schublade gelandet sind – weil man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Die gesammelten Aufgaben werden gemeinsam diskutiert, geclustert und auf einem Umsetzungsplan für die nächsten Jahre eingeordnet: Was sind laufende Aufgaben? Welche Projekte werden demnächst abgeschlossen? Was sind die nächsten dringenden Themen, die anstehen? Und natürlich: Passen die – hier vor allem zeitlichen – Kapazitäten des Teams zu den Aufgaben?

Auf dieser Grundlage wird im Workshop gemeinsam evaluiert, ob das Team realistisch mit der aktuellen Arbeitsbelastung umgehen kann oder ob Projekte verschoben werden müssen. Dabei geht es nicht nur um eine einmalige Planung: Der Umsetzungsplan wird regelmäßig überprüft, angepasst und fortgeschrieben – im Idealfall alle sechs Monate. So bleibt er flexibel und stets an die sich oft schnell ändernden Gegebenheiten des Alltags angepasst.

NL_Umsetzungsplan Bsp

Ein klar strukturierter Umsetzungsplan hat gleich mehrere Vorteile:

  • arrowboldOrientierung für das Team: Ein solider Plan gibt dem Team eine klare Richtung und hilft dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Welche Aufgaben sind wirklich wichtig? Was kann – und darf – erstmal zurückgestellt werden? Und im Rückblick natürlich auch: Was wurde in den vergangenen Monaten alles geleistet? Etwas, was man im Alltag auch schnell aus dem Blick verliert.
  • arrowboldTransparenz und Sichtbarkeit: Die Arbeitsbelastung jedes Mitarbeiters wird sichtbar gemacht, was nicht nur die Grundlage für gezielte Ressourcenplanung bietet, sondern auch den internen Austausch verbessert.
  • arrowboldArgumentationsinstrument: Der Umsetzungsplan ist ein überzeugendes Argument gegenüber Stakeholdern. Durch die klare Darstellung von Projektzeitpunkten und Ressourcenaufwand lässt sich nachvollziehbar aufzeigen, wann welche Projekte angegangen werden und welche Kapazitäten dafür erforderlich sind.

Erfolgsbeispiele aus der DMO-Praxis

Kohl > Partner hat diesen Ansatz bereits erfolgreich bei der Erstellung der Tourismusstrategie Westerwald 2024+, dem Touristischen Masterplan Gerolsteiner Land und im Landkreis Altenkirchen angewendet. Bereits in der Konzepterstellung wurde für die Projektideen ein erster Umsetzungsplan entworfen und diesen danach verfeinert.
Das Ergebnis: In den Destinationen ist das neue Konzept nicht in der Schublade gelandet – sondern es werden strukturiert Projekte in die Umsetzung gebracht – mit einem klaren Plan, welche Themen wann angegangen werden sollen.

Wenn Sie dieser Ansatz interessiert, melden Sie sich gerne bei unserer Expertin Lena Helleisz

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