K>P Backstage Interview mit Mathias Schattleitner

Human Resources & Employer Branding
K>P Backstage Interview mit Mathias Schattleitner
Destination Organisation
Lena Helleisz, MA
Beraterin
Stuttgart, Deutschland
lena.helleisz@kohl-partner.eu+49 7171 94 770 11Zum AutorDie Menge an Aufgaben, die DMOs inzwischen übernehmen, ist enorm – Produktentwicklung, Stakeholdermanagement, Gästeberatung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Lebensraummanagement – und Marketing war da auch noch. Oft geht der Überblick im Alltag verloren, welche Themen und Projekte Priorität haben und auch für einen strategischen Mehrwert angegangen werden sollten.
Für mehr Struktur und eine klare Planung ist es notwendig, sich regelmäßig Zeit zu nehmen und sich gemeinsam Gedanken über die weitere Entwicklung zu machen. Eine Möglichkeit, die sich in der Praxis bereits bewährt hat, sind regelmäßige Workshops zur Erstellung von Umsetzungsplänen – meist mit einem Zeithorizont von drei Jahren.
In gemeinsamen Workshops setzt sich das gesamte DMO-Team zusammen, um alle Aufgaben und Projekte zu sammeln – sowohl laufende als auch geplante. Oft zusammengetragen aus Konzepten, die im Laufe der Jahre zwar geschrieben, aber dann auch schnell wieder in der Schublade gelandet sind – weil man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Die gesammelten Aufgaben werden gemeinsam diskutiert, geclustert und auf einem Umsetzungsplan für die nächsten Jahre eingeordnet: Was sind laufende Aufgaben? Welche Projekte werden demnächst abgeschlossen? Was sind die nächsten dringenden Themen, die anstehen? Und natürlich: Passen die – hier vor allem zeitlichen – Kapazitäten des Teams zu den Aufgaben?
Auf dieser Grundlage wird im Workshop gemeinsam evaluiert, ob das Team realistisch mit der aktuellen Arbeitsbelastung umgehen kann oder ob Projekte verschoben werden müssen. Dabei geht es nicht nur um eine einmalige Planung: Der Umsetzungsplan wird regelmäßig überprüft, angepasst und fortgeschrieben – im Idealfall alle sechs Monate. So bleibt er flexibel und stets an die sich oft schnell ändernden Gegebenheiten des Alltags angepasst.
Kohl > Partner hat diesen Ansatz bereits erfolgreich bei der Erstellung der Tourismusstrategie Westerwald 2024+, dem Touristischen Masterplan Gerolsteiner Land und im Landkreis Altenkirchen angewendet. Bereits in der Konzepterstellung wurde für die Projektideen ein erster Umsetzungsplan entworfen und diesen danach verfeinert.
Das Ergebnis: In den Destinationen ist das neue Konzept nicht in der Schublade gelandet – sondern es werden strukturiert Projekte in die Umsetzung gebracht – mit einem klaren Plan, welche Themen wann angegangen werden sollen.
Wenn Sie dieser Ansatz interessiert, melden Sie sich gerne bei unserer Expertin Lena Helleisz